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  • Samuel Scozzi

Die Anfänge

Aktualisiert: 19. Juli 2021

Willst Du wissen, wie alles losging? Wie wurde aus dem hässlichen Entlein der schöne Schwan?

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Ja, genau so sah der Pferdeanhänger einmal aus - und er hat einige Reisen hinter sich, denn ursprünglich kam er aus dem Geburtsland England. Das "Schmuckstück" (naja, als ich ihn gekauft habe, ja wohl eher nicht...) der Marke Rice ist aus dem Jahr 1978 und kommt aus England. Das hat zwei Gründe. Zum einen wollte ich einen britisch-rustikalen Country-Look, zum anderen konnte ich mir keinen neueren leisten... Zu meinem 14. Geburtstag bekm ich einen rostigen Anhänger, mitten in der Corona-Pandemie. Obendrauf gab es von den Großeltern Pferdesättel, aus denen ich mir Barhocker gebaut habe. Zu Weihnachten habe ich mir einen Kühlschrank und einen Warmwasserboiler gewünscht.


Ich habe sehr viele Stunden in der Werkstatt meines Vaters verbracht, um dort mein erstes eigens Unternehmen - im wahrsten Sinne des Wortes - aufzubauen. Denn ich habe dort den Oldtimer Pferdeanhänger neu aufgebaut und ihn zu einem Food-Trailer umgebaut. Mit diesem will ich nach der Pandemie mein erstes eigenes Geld verdienen.



Es sind viele viele Arbeitsstunden in den Trailer eingeflossen. Das war nicht immer leicht mit der Schule zu verbinden, denn ich besuche die 9. Klasse des Progymnasiums in Rosenfeld. Vor Weihnachten konnte ich gar nicht am Anhänger arbeiten, da haben wir so viele Klassenarbeiten geschrieben... Und auch später im Onlineunterricht war die Zeit knapp, denn unsere Lehrer waren extrem gut auf den Fernunterricht vorbereitet, da haben wir so viele Aufgaben bekommen, dass ich bis spät abends an den Schularbeiten saß. Da hatte ich schon Sorge, dass ich mit meinem Projekt nicht vorankomme. Aber später hat sich der schulische Arbeitsaufwand wieder normalisiert...



Ich musste allerdings den Umbau auch nie ganz alleine stemmen. Mein Vater stellt mir dabei nicht nur seine bestens ausgestattete Werkstatt zur Verfügung, sondern auch sein Knowhow als Diplom-Ingenieur. Wir sind schon ziemlich weit gekommen, denn der rostige Anhänger von 1978 erstrahlt bereits in neuem Glanz. Aber das hatte wirklich auch seinen Preis! Ich musste nicht nur in der Schule Maske tragen, mit der Flex musste ich zunächst einmal das gesamte Grundgerüst vom Rost befreien - mit Maske natürlich, um den ganzen Rost nicht einzuatmen! Die Schweißarbeiten hat dann aber mein Vater erledigt...



Und jetzt ist das gute Stück nicht nur gedämmt, hat eine Verkaufsklappe bekommen, in der Zwischenzeit ist auch eine Solaranlage verbaut, so dass der Anhänger einigermaßen autark ist. An schönen Sommerabenden kann jetzt auch mit wunderschöner Lichtstimmung, selbst auf der grünen Wiese weitergearbeitet werden. Mal schauen, wie lange der riesige Kühlschrank, in dem Getränke, Torten und alles was das Herz begehrt Platz finden, ohne Strom betrieben werden kann.

Als nächstes werde ich an meiner Präsentation arbeiten, damit ich den Anhänger auch vermieten kann. Also Leute, wäre cool, wenn Ihr mich dabei ein wenig unterstützt und weitererzählt, falls Euch mein Projekt gefällt!















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